|
|
Rumpfstabilität
Becken steht stabil:
Das Becken verbindet die Beine mit der Wirbelsäule. Gehen oder Laufen ist
eine Aneinanderreihung von Einbeinständen. Während dieser Einbeinstände
stabilisiert die Muskulatur der Hüftregion den
Bein-Becken-Wirbelsäulenkomplex. Die Hüftmuskulatur ist stark genug und
hält das Becken fast waagrecht und stabil.
Becken kippt nach links:
Die rechte Hüftmuskulatur ist zu schwach. Das Becken kippt während der
rechten Stützphase nach links unten und rotiert dabei verstärkt gegen den
Uhrzeigersinn. In der linken Stützphase steht das Becken zum gleichen
Zeitpunkt stabil. Die Wirbelsäule kann in der rechten Stützphase
fehlbelastet sein.
Becken kippt nach rechts:
Die linke Hüftmuskulatur ist zu schwach. Das Becken kippt in der linken
Stützphase nach rechts unten und rotiert dabei erhöht im Uhrzeigersinn. In
der rechten Stützphase steht das Becken zum selben Zeitpunkt stabil. Die
Wirbelsäule kann in der linken Stützphase fehlbelastet sein.
Becken verkippt zu beiden Seiten:
Die Hüftmuskulatur ist unzureichend entwickelt und das Becken wird in der
Bewegung nicht ausreichend stabilisiert. Die Beckenkämme kippen zu stark
zur Schwungbeinseite ab. Dabei rotiert das Becken übermäßig und die
Wirbelsäule wird fehlbelastet.
>> zurück zur Bewegungsanalyse
________________________________________________
|
|